Meißenheim – Der Jugendtreff in Meißenheim ist seit den Herbstferien im „Alten Rathaus“ zu Hause. Die „Villa Beck“, in der Kinder und Jugendliche aus Meißenheim und Kürzell viele Jahre Zeit verbracht haben, ist damit ausgeräumt. Das teilte die Gemeinde Meißenheim mit.
Umzug nacheinander
Die Jugendlichen trafen sich in den vergangenen Wochen noch gelegentlich in der „Villa Beck“. Dann räumten sie gemeinsam endgültig aus. Die Räume im „Alten Rathaus“ stehen dem Jugendtreff seit den Herbstferien zur Verfügung. Nun gestalten die Jugendlichen sie und richten sie gemütlich ein.
Die Kinderbetreuung zieht nicht sofort um. Während der Übergangszeit findet sie in den Räumen der Friederike-Brion-Schule statt. Nach Angaben der Gemeinde bleibt die Sicherheit so auch während der Umgestaltung der Fläche gewährleistet. Später sollen die Grundschulkinder ebenfalls im „Alten Rathaus“ ihre neue Heimat finden, wo gerade neue Räume für die Betreuung entstehen.
Abschied in den Sommerferien
Die Ferienbetreuung der diesjährigen Sommerferien verbrachte das Betreuungsteam zum letzten Mal in den vertrauten Räumen. Die Kinder spielten und bastelten noch einmal und besuchten ihre Lieblingsplätze. Sie durften auf die Wände schreiben und malen. Einigen Kindern ging der Abschied nahe, und man sprach gleich darüber. Auch beim Ausräumen von Bastelmaterial und anderen Sachen packten die Kinder kräftig mit an. Dabei sahen sie sich auch schon die neue Bleibe im „Alten Rathaus“ an.
Im Garten der „Villa Beck“ mit seinen Spielflächen feierten oft Klassengemeinschaften der Friederike-Brion-Grundschule ihre Sommerfeste. Dort fanden auch Angebote der Ferienbetreuung und des Sommerferienprogramms statt. Gespielt, gelacht, gebastelt, gekocht und gebacken wurde in dem Haus ebenfalls. Die Gemeinde nennt die „Villa Beck“ einen besonderen Ort, der nicht nur Kindern und Familien viel bedeutet hat, sondern auch dem Hausmeister, dem Bauhof, den Reinigungskräften und dem Betreuungsteam.
Lesart
Ein Umzug ist für Kinder mehr als ein Ortswechsel, deshalb ist es sinnvoll, dass beim Abschied Zeit blieb und die Kinder das neue Haus schon sehen konnten. Offen bleibt, wie lange die Übergangszeit in der Schule dauert und wann die Räume im „Alten Rathaus“ für die Grundschulbetreuung fertig sind. Dazu nennt die Mitteilung keinen Zeitpunkt.




