Weil am Rhein – An allen 23 Altglascontainer-Standorten in Weil am Rhein bringt die Stadt neue Aufkleber an, die vor illegalen Müllablagerungen warnen. Das teilte die Stadt Weil am Rhein mit. Die Aufkleber zeigen ein „STOP“-Symbol, durchgestrichene Abfallarten und einen Hinweis auf das Bußgeld. Bei einem Verstoß gegen das Abladeverbot drohen bis zu 5.000 Euro Bußgeld.
Die Aktion gehört zur städtischen Kampagne „Weil.Sauber.Besser.“. Aus der Bevölkerung und aus dem Gemeinderat war nach Angaben der Stadt wiederholt und deutlich verlangt worden, die Standorte mit gut sichtbaren Hinweisen auf Regeln und mögliche Bußgelder auszustatten. Die Verwaltung setzt diese Forderung nun um.
Bilder statt langer Texte
Weil am Rhein versteht sich als 3-Länder-Stadt und legt deshalb besonderen Wert auf eine Kommunikation, die ohne Worte auskommt. Die Hinweise sollen Einheimische, Besucher und Durchreisende erreichen. Auf den Piktogrammen sind Kartonagen, Hausmüll, Autoreifen und weitere Abfälle durchgestrichen, denn sie dürfen dort nicht abgeladen werden. Dazu steht das Signalwort „STOP“ auf den Aufklebern. Entwickelt und gestaltet hat die Bilder Rebeka Schiessl innerhalb der Kampagne. Ein QR-Code verweist auf die Kampagne „Weil.Sauber.Besser.“.
Material und Wahl der Aufkleber
Das Material leuchtet nach. Illegale Ablagerungen geschehen laut Stadt oft abends und nachts, die Hinweise sollen auch dann zu erkennen sein. Fehlende Sichtbarkeit oder Unkenntnis der Regeln soll nicht als Ausrede gelten.
Für Aufkleber hat sich die Stadt bewusst entschieden: Sie haften auf unterschiedlichen Oberflächen, sind günstig in großer Menge zu produzieren und lassen sich bei Bedarf unkompliziert austauschen oder ergänzen. Die Projektleitungen Olga Anselm und Rebeka Schiessl setzen auf gut sichtbare, verständliche Hinweise, um Ablagerungen zu vermeiden und das Bewusstsein für den Umgang mit öffentlichen Flächen zu stärken.
Knapp gesagt
- Wo: alle 23 Altglascontainer-Standorte im Stadtgebiet Weil am Rhein
- Bußgeld: bis zu 5.000 Euro
- Kampagne: „Weil.Sauber.Besser.“, Projektleitung Olga Anselm und Rebeka Schiessl
Lesart
Dass die Stadt auf Bilder und ein leuchtendes Material setzt, ist stimmig, denn wer nachts Müll ablädt, liest keine langen Schilder. Offen bleibt, ob Aufkleber allein genügen oder ob Kontrollen nötig sind, damit das Bußgeld mehr als eine Drohung ist. Dazu sagt die Mitteilung nichts.




