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Kopfbild: Adrian Thomale, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

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Offenburg: Rund 120 Ausstellende bei der CAREER-Messe der Hochschule

Schwarzwald-Lupe-Redaktion

Offenburg Rathaus
Symbolbild: Offenburg · Foto: Ralph Hammann - Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Offenburg – Die CAREER-Messe der Hochschule Offenburg in der Oberrheinhalle hat erneut viele Studierende und Unternehmen zusammengebracht. Am Mittwoch waren rund 120 Ausstellende vor Ort, um mit Studierenden aller vier Fakultäten ins Gespräch zu kommen, teilte die Hochschule Offenburg mit. Nach ihren Angaben bleibt die Veranstaltung eine der wichtigsten Karrieremessen am Oberrhein.

Prorektorin Prof.in Grit Köhler, zuständig für Studium und Lehre, hob bei der Begrüßung die Bandbreite der Ausstellenden hervor. Sie reichte von der Schwarzwaldbrennerei bis zum Raumfahrtunternehmen und umfasste junge Gründerinitiativen, mittelständische Betriebe aus der Region ebenso wie weltweit aktive Konzerne. Zum ersten Mal dabei waren zum Beispiel ATMOS Space Cargo aus der Raumfahrt, Hilzinger Fenster und Türen sowie Bernhard Müller Betonsteinwerk aus dem Bauwesen und RMA Kehl aus der Metallindustrie. Erstmals vertreten war auch die Bundeswehr.

An den meisten Ständen kamen die Gespräche schnell in Gang. „Das Interesse ist groß“, sagten neue wie langjährige Ausstellende und lobten Menge und Tiefe der Gespräche. In den meisten Gesprächen drehte es sich um Werkstudentenverträge, Praxissemester oder um Abschlussarbeiten im Bachelor- und Masterstudium. Viele Erstsemester kamen ebenfalls, um sich erstmals über Jobangebote und Karriereaussichten zu informieren.

Die Studierenden zeigten sich mit dem Angebot überwiegend zufrieden. Häufig war etwa „Es sind viele spannende Firmen dabei“ zu hören, ebenso „Es ist interessant mal zu sehen, was die einzelnen Unternehmen eigentlich genau machen“. Verhaltener fielen die Antworten zu konkreten Angeboten für Praxissemester oder Einstiegsstellen aus. Als Gründe nannten Studierende etwa „KI machts schwierig“, wenige Firmen für Biotechnologie und nur wenige Plätze für Pflichtpraktika im Marketing. Nach Angaben der Hochschule spielte vermutlich auch die allgemeine wirtschaftliche Lage eine Rolle dabei. Einzelne Studierende hätten sich zudem mehr Ausstellende aus der Rüstungsindustrie gewünscht.

Das Rahmenprogramm bestand wie im Vorjahr aus einem Coaching- und Bewerbungsangebot, einem Gewinnspiel und mehreren Lounges. In der International Lounge gab es Informationen zu Arbeiten und Leben in Deutschland, zu einem Auslandsaufenthalt im Studium und zur Frage, was jenseits von KI für den eigenen Berufsweg zählt. In der Start-up-Lounge gab es Infostände und Impulse von Gründerfirmen, außerdem stellten Teams aus dem Open Game & FabLab der Hochschule neue Gründungsideen in Kurzvorträgen vor. Dort informierte außerdem die Graduate Academy über den wissenschaftlichen Karriereweg mit einer Promotion.

Knapp gesagt

  • Anlass war die CAREER-Messe an der Hochschule Offenburg.
  • Ort: Oberrheinhalle
  • Tag: Mittwoch
  • Etwa 120 Aussteller

Faktenkasten

Die Hochschule Offenburg, die zu den Hochschulen für angewandte Wissenschaften zählt, wird vom Land Baden-Württemberg getragen. Ihren Hauptsitz hat sie in Offenburg, dazu gibt es eine Außenstelle in Gengenbach. 1964 ging die Staatliche Ingenieurschule an den Start, aus der die Hochschule hervorging. An ihr konnte man Maschinenbau sowie Elektrotechnik studieren.

Am Campus Offenburg sind die Fakultäten Elektrotechnik, Medizintechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik sowie Medien angesiedelt. In Gengenbach ist die Fakultät Wirtschaft beheimatet. In den vier Fakultäten werden 24 Bachelor-Studiengänge und 23 Master-Studiengänge angeboten.

Nach Angaben der Hochschule auf ihrer Website sind es 4 Fakultäten an 3 Standorten. Laut Wikipedia hatte die Hochschule im Sommersemester 2023 3.579 Studierende.

Lesart

Interessant ist, dass die Mitteilung auch die verhaltenen Stimmen aufnimmt: Wer ein Pflichtpraktikum im Marketing oder einen Einstieg in der Biotechnologie sucht, fand offenbar weniger Anknüpfungspunkte. Für die Veranstalter ist das ein klarer Hinweis, bei der Auswahl der Ausstellenden die Fächerbreite im Blick zu behalten.

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