Dienstag, 3. NovemberDi., 3. Nov.ThemenSuchePressetext senden

Kopfbild: Adrian Thomale, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

KehlOrtenaukreisKultur & Freizeit

Kehl und Goldscheuer: Gemeinsamer Abschluss der Herbstferienprogramme

Schwarzwald-Lupe-Redaktion

Ligne D tramway de Strasbourg à Kehl
Symbolbild: Kehl · Foto: Cik54, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Datei · Lizenz)

Kehl – Mit einem Nachmittag am Lagerfeuer und einer Halloweenparty haben das Jugendzentrum Kehl und der Jugendtreff Goldscheuer ihre einwöchigen Herbstferienprogramme beendet. Das teilte die Stadt Kehl mit. Am Donnerstag, 29. Oktober, waren fast 20 Kinder und Jugendliche auf der Streckerwiese im Kehler Rheinauenwald, am Freitag feierten beide Einrichtungen im Jugendtreff Goldscheuer.

Lagerfeuer auf der Streckerwiese

Die Streckerwiese ist ein von der Stadt gepachtetes Gelände von rund 40 Ar. Dort stehen eine Hütte und eine Feuerstelle, dazu kommen Bäume und Sträucher. Die Kinder spielten Fußball oder Wikingerschach, tobten und erkundeten die Umgebung. „Es geht einfach darum, raus aus der Stadt und ins Grüne zu kommen“, sagte Vanessa Balbrink, Leiterin des Jugendzentrums Kehl.

Zuerst schnitzten die Kinder eigene Stöcke für das Stockbrot. Auch das Feuer entzündeten sie selbst, die Betreuerinnen unterstützten sie dabei. Während die Brote über den Flammen backten, erzählten alle gemeinsam eine Geschichte, bei der jedes Kind die Handlung weiterführen durfte. Bald kamen Geister, Zombies und verlassene Häuser darin vor. Zum Nachtisch gab es S’mores: geröstete Marshmallows zwischen zwei Keksen.

Die Tage davor in Kehl

In den Tagen zuvor hatten beide Einrichtungen jeweils ein eigenes offenes Programm zu den regulären Öffnungszeiten. Nur für den Ausflug war eine Anmeldung nötig.

Im Jugendzentrum Kehl begann die Woche am Montag mit einem Basteltag. Es entstanden unter anderem Kastanientiere und Kühlschrankmagnete aus Modelliermasse. Für die fast 50 Kinder gab es selbstgemachten Döner vom eigenen Dönergrill der offenen Jugendarbeit, an dem sich ein sechs Kilogramm schwerer Fleischspieß drehte. Das Fladenbrot befüllten die Kinder nach Wunsch, dazu gab es selbstgemachte Sauce. „Das war echt mega lecker“, sagte Balbrink. Nach Angaben der Sozialarbeiterin blieb kaum etwas übrig.

Am Dienstag standen Halloween-Snacks auf dem Plan: gruselige Kekse und Mumienwürstchen, für die Würstchen mit Blätterteigstreifen umwickelt und nach dem Backen mit Augen verziert wurden. Bei einem Turniertag wählten die Kinder die Disziplinen selbst per Abstimmung: Billard, Air-Hockey und einen Malwettbewerb. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten von Balbrink eine große Tüte Süßigkeiten.

Herbstmotto in Goldscheuer

Im Jugendtreff Goldscheuer lautete das Motto „Herbst leben und erleben“, wie Leiterin Isabella Leser berichtete. Nach dem Schließtag am Montag gab es am Dienstag ein Naturbingo, bei dem die fast 40 Kinder unter anderem Blätter in verschiedenen Farben, Kastanien, eine Feder oder einen besonders geformten Stein suchten. Aus Jutebeuteln und Wachsresten bastelten sie Fackeln, die sie am Abend vor dem Badhiesel gemeinsam anzündeten. Am Mittwoch kochten die Kinder zusammen eine Kürbissuppe. Beim offenen Treff blieb außerdem Zeit für Billard, Air-Hockey und Tischfußball oder einfach zum Abhängen mit Freunden.

Gegenbesuch zur Halloweenparty

Nachdem die Kinder aus Goldscheuer am Donnerstag zum Ausflug nach Kehl gekommen waren, stand am Freitag der Gegenbesuch der Kehler Kinder im Jugendtreff in Goldscheuer an. Dort gab es eine Kinderdisco, Tanzspiele und einen Kostümwettbewerb, bei dem die schönste Verkleidung gekürt wurde. Zur Stärkung standen Halloween-Snacks und leuchtend grüne Halloweenbowle bereit.

Knapp gesagt

  • Ausflug auf die Streckerwiese im Kehler Rheinauenwald: Donnerstag, 29. Oktober (Anmeldung erforderlich)
  • Halloweenparty: Freitag, im Jugendtreff Goldscheuer
  • Leiterin Jugendzentrum Kehl: Vanessa Balbrink
  • Leiterin Jugendtreff Goldscheuer: Isabella Leser

Lesart

Das Programm setzt auf Dinge, die Kinder selbst anpacken: schnitzen, kochen, backen, Feuer machen. Dass die Einrichtungen am Ende zusammenfeiern und sich gegenseitig besuchen, verbindet die beiden Programme. Die Mitteilung schildert vor allem die Stimmung, über Kosten und Zugang zum Programm sagt sie wenig.

Mehr unter der Lupe: Ortenaukreis